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Für den mehr literarisch interessierten Zuschauer:
Schon die erste Hälfte des Abends ist wahrlich nicht übel.Comedian Stefan
Lehnberg liest einige seiner besten Kurzsatiren und Harfenistin Brigitte Langnickel-Köhler
umrahmt diese musikalisch.
Für den mehr musikalisch interessierten Zuschauer:
Schon die erste Hälfte des Abends ist wahrlich nicht übel.Harfenistin Brigitte
Langnickel-Köhler spielt einige ihrer besten Harfenstücke und Comedian Stefan Lehnberg
umrahmt diese satirisch.
Ab hier für alle:
Dann jedoch kommt’s: In der zweiten Hälfte des Abends ist Schluss mit dem zusammenhanglosen
Neben-einander-her-agieren der beiden Künstler.
Lehnberg liest nur einen einzigen Text. Und zwar die Kurzgeschichte  „Die boshafte Harfenistin“
welche von einer (der aufmerksame Leser hat es längst erraten) boshaften Harfenistin handelt.
Und Brigitte Langnickel-Köhler ist sich nicht zu schade, diese harfenistinnen-diskriminierende
Geschichte musikalisch zu veranschaulichen. Gerüchte, dass die Figur der boshaften Harfenistin
nach ihrem Vorbild gestaltet wurde, hat sie (ebenso wie auch der Autor) stets dementiert.
(Aber wahr ist es trotzdem.)
https://www.facebook.com/DieBoshafteHarfenistin



Brigitte Langnickel-Köhler
spielt
seit vielen Jahren als Solistin in Kammermusikabenden mit verschiedenster Besetzung.
Ihr Repertoire reicht von mittelalterlicher bis zu zeitgenössischer und experimenteller Musik
(Uraufführungen von W. Köhler, M.Trojahn, Joh.Koch, Max Stern, u.a.),
und umfasst die gesamte „klassische” Harfenliteratur erweitert durch Cross-over: Tango bis Pop.
Rundfunk-, TV-, CD-Aufnahmen, Konzertreisen in Europa und Israel gehören ebenfalls
zu ihrer künstlerischen Arbeit.
Neben Solokonzerten, interdisziplinären Performances mit bildender Kunst, Tanz und Sprache
nimmt die spannende und immer neuen Impulsen folgende Partnerschaft mit Reinhard Langnickel
als Harfe -Klavier Duo einen besonderen Platz ein. 
Stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen, gerät die "Harfenistin ohne Berührungsängste"
mitunter auf Abwege...


www.Brigitte Langnickel-Köhler.de



Stefan Lehnberg
Unter allen Geheimtipps der Berliner Comedyszene ist Stefan Lehnberg der geheimste.
Der gelernte Schauspieler hat in seiner langen Showbiz-Karriere nicht nur viele Jahre
lang an renommierten (und auch weniger renommierten) Theatern gespielt und inszeniert,
sondern auch als Autor für Harald Schmidt, Anke Engelke, Titanic, u.v.a gearbeitet.
Sein erster Roman wurde kürzlich mit dem Ephraim-Kishon-Satirepreis ausgezeichnet und
die von ihm geschriebene Radiocomedy „Küss mich, Kanzler!“, in der er Angela Merkels
Ehemann Joachim spielt, läuft seit 2008 täglich auf etlichen Sendern und hat es inzwischen
auf über 1500 Folgen gebracht - im Herbst 2014 erscheinen 100 Folgen als Buch bei LangenMüller.
Aber auch als Reporter aus dem Krisengebiet, als Arzt, der das gesamte Publikum gleichzeitig
untersucht oder in irgendeiner anderen seiner genial verkörperten Rollen - mit Lehnberg
(von dem man munkelt, er habe seine Comedy-Ausbildung bei Klaus Kinski gemacht) ist ein
überaus geistreicher, äußerst anspruchsvoller und zugleich wahnsinnig witziger Theaterabend
garantiert. Noch imposanter wäre es freilich, wenn er diesen Text nicht selber geschrieben hätte.

www.Lehnberg.com



Westfälische Nachrichten

Ein Genuss: Brigitte Langnickel-Köhler und Stefan Lehnberg im Dachtheater
Wortakrobatik musikalisch bekleidet

 

Harfenistin Brigitte Langnickel-Köhler: Facettenreich. Foto: Engels

Auszug:
Warendorf - Bitterböse Spitzen in wunderbarem Gewand – am Samstag zeigten Brigitte Langnickel-Köhler
und Stefan Lehnberg im bis auf den letzten Platz besetzten Dachtheater, dass eine niveauvolle Lesung mit
Musik auch überaus unterhaltsam sein kann.
Von Axel Engels
Natürlich war dies keine normale „trockene“ Lesung und die seriöse Musik sicherlich anders präsentiert als in einem
„traditionellen“ Konzert. An Stefan Lehnberg scheiden sich sowieso die Geister. Ist er nun ein genialer Komiker
oder ein komisches Genie, ein hinter die Dinge schauender Exot im Kreise der oftmals platten Comedians oder gar
ein hintergründiger Schriftsteller mit virtuosem Ausdrucksvermögen?
Brigitte Langnickel-Köhler entspricht auch nicht dem Klischee einer verträumt schauenden Harfenistin.
Als Meisterin ihres Instrumentes hat sie sich international solistisch und in verschiedenen Ensembles einen herausragenden
Ruf erspielt, sucht immer neue Herausforderungen, geht oftmals unkonventionelle Wege
Mit diesem Abend haben beide Künstler nun sich von einer ganz besonderen Seite gezeigt. Stefan Lehnberg ist mit feinstem
Humor gesegnet, seine vier Kurzgeschichten verbanden Amüsement mit satirischem Feinschliff. Wenn er mit äußerster
Selbstkritik sein Seziermesser ansetzte, bot er einen ganz tiefen Einblick in das Leben eines Schriftstellers mit all seinen Tiefen
und Höhen, erlebte den Schrecken solcher Wortakrobaten im Angesicht des alltäglichen Computerwahnsinns.
Diese mit schwarzem Humor durchtränkten Rezitationen wurden von Brigitte Langnickel-Köhler in ein feinstes musikalisches
Gewand gekleidet. Mit „Blue(e)s Box“ aus der Feder von Reinhard Langnickel eröffnete sie stimmungsvoll den Abend, ließ den
facettenreichen Klang ihrer Harfe im Blues mitschwingen. Bei dem „Allegro Moderato“ aus dem Concerto B-Dur für
Harfe von Georg Friedrich Händel verströmte sie mit ihrem virtuos inspirierendem Spiel barocken Glanz im Dachtheater und
was sie an Musikalität bei „Smile“ von Charles Chaplin zeigte, war einfach mit jeder Note mitreißend.
Aber dieses kunstvolle Musizieren auf höchstem Niveau war eben nicht das einzige, was an diesem Abend begeisterte.
Denn „Die boshafte Harfenistin“ als literarische Gemeinheit von Stefan Lehnberg wurde durch ihre musikalisch-schauspielerische
Darstellung noch viel prickender. Wenn Stefan Lehnberg mit wohl modulierter Stimme so ganz im Plauderton sein böses Blut
verströmte, dann fand er in ihr die kongeniale Partnerin, die jedes Wort und jede Stimmung bestens untermauerte.Im stimmigen
Dialog beider Künstler genoss man diese Reise in die Abgründe der Seele einer Harfenistin.
Mit einem Lächeln verfolgte das begeisterte Publikum dieses Meisterwerk humoristischer Kunst, dessen sprachliche
Boshaftigkeit nur noch durch die Malträtierung des Instrumentes in Verbindung mit fernöstlicher Harfen-Yoga in den
Schatten gestellt wurde. Dieser Abend zeigte ein wahres Kultpotenzial, hat mit Leidenschaft und Hintergründigkeit getränkt
ein ganz eigenes Genre der gehobenen Unterhaltung kreiert. Zwischen genial und leicht verrückt ist es nur ein kleiner
Schritt und wer so über den eigenen Tellerrand schauen kann wie diese beiden Protagonisten, der hat sich den Respekt
ebenso verdient wie den fulminanten Schlussapplaus.
Axel Engels 3.9.2012

www.wn.de
 
Virtuosität trifft Nonsens
Auszug:
Michendorf - Auf der Kleinen Bühne im Michendorfer Volkshaus ging mit der Harfenistin und dem Komiker die Post ab
Von Lothar Krone
Wer hätte gedacht, dass in Michendorf der wilde Brandenburger Bär steppt? Hatten sich die Besucher der "Kleinen Bühne" im
Volkshaus erst einmal den Schnee der Potsdamer Straße abgeklopft, so erwarteten sie an diesem Samstagabend nur noch angenehme
Überraschungen.
Das Versprechen "Die boshafte Harfenistin und andere Gemeinheiten" zu erleben, lockte reichlich Publikum ins Foyer...............
Nach der Pause steigerte das Wahnsinnsduo diesen Kontrastemix ins furiose Finale. Instrumentalklänge und gesprochenes Wort
überlagerten sich in der Erzählung von der "boshaften Harfenistin... Als die final beglückte Harfenistin nicht nur zur Zigarette griff,
sondern dem Publikum mitteilte, dass ihr inzwischen sogar komplizierteste Yogastellungen glücken würden, stockte dem Publikum
der Atem. Und tatsächlich ...(???) ... und löste so einen Beifallssturm aus.


Mit freundlicher Genehmigung zitiert aus MAZ 11.02.2013
 
Harfenspiel und Autorenlesung
Auszug:
Münster - Musikalisch-literarisches Ereignis
.........Romanautor Stefan Lehnberg sorgte mit Auszügen aus seinem Debüt „Mein Meisterwerk“, in dem er das innere Ringen eines
Schriftstellers um zündende Ideen und treffende Worte satirisch, salopp und pointenreich zur Schau stellt, für gute Unterhaltung.
Brigitte Langnickel-Köhler verhalf dem Gelesenen zu atmosphärischem Tiefgang. So entpuppte sich die vom Verein „Kultur erleben“
initiierte Veranstaltung als musikalisches und literarisches Ereignis. „Es war einmal eine boshafte Harfenistin . . .“, begann Stefan
Lehnberg nach der Pause seine gleichnamige Kurzgeschichte. Brigitte Langnickel Köhler avancierte nun parallel zur Schau- spielerin,
die in die Rolle der Protagonistin schlüpfte. Als eine „tickende Zeitbombe“, die ihren Frust allein durch entrücktes Harfenspiel kaum
zügeln kann, entpuppte sich diese. Von Yoga bis zum Hantelstemmen schlagen alle Versuche zur Aggressionsbewältigung fehl...
Gellender Applaus war der Dank für diese sich steigernde und mit einem überraschenden Abgang aufwartende Darbietung der beiden
Akteure.


Mit freundlicher Genehmigung zitiert aus Westfälische Nachrichten Nr 52 RMW02, 3.03.2014
WN 3. März 2014
 
Bitterböse Spitzen mit Harfenklängen

-hat- AHLEN. Das Zusammentreffen war so außergewöhnlich wie die Konzertlesung selbst: Harfenistin trifft Comedian. Die Besucher, die am Samstagabend der Einladung in den Saal Sandgathe zu dieser ungewöhnlichen Begegnung gefolgt waren, haben ihr Kommen nicht bereut.
Denn was die Harfenistin Brigitte Langnickel-Köhler und der mit dem Kishon-Preis gekrönte Stefan Lehnberg boten, war Amüsement pur...

Mit freundlicher Genehmigung zitiert aus Ahlener Zeitung
30.9.2014

 

Mit freundlicher Genehmigung Anne Reinkers

 

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